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Asbestrückbau

Wegen seiner nachgewiesenen gesundheitsschädlichen Wirkung wird Asbest heute nicht mehr verwendet und ist in Deutschland seit 1993 verboten.

Asbestrückbau ist ein natürliches Mineral, das aufgrund seiner Eigenschaften wie Entflammbarkeit, Fäulnis- und Korrosionsbeständigkeit, geringe thermische und elektrische Leitfähigkeit sowie hohe Elastizität, Zugfestigkeit und hohe Isolierfähigkeit in einer Vielzahl von industriellen Anwendungen verwendet wird. Asbestzementprodukte oder Spritzasbest werden verwendet, während in der Automobilindustrie asbesthaltige Bremsbeläge verwendet werden. Da Asbestsorten leicht gesponnen werden können, wurde Asbest auch in der Textilindustrie verwendet, wenn feuerfeste Materialien benötigt wurden.

Viele Asbestexpositionen bei handwerklichen Aktivitäten treten auf, wenn auf Lager gebaut wird, ohne dass die Situation vor Ort genau bekannt ist. Trotz einer breiten Diskussion in Fachkreisen ist dem Handwerker noch nicht allgemein bekannt, dass Asbest in vielen Baustoffen wie Putzen, Spachtel- und Fliesenklebern sowie in anderen Bauchemieprodukten wie Spachtel enthalten ist.

Es kommt in geringen Konzentrationen in Baumaterialien vor. Allerdings ist mit hohen Konzentrationen von Asbestfasern in der Luft zu rechnen, der Arbeiter ausgesetzt sind, insbesondere bei Arbeiten in großen Räumen. Betroffen sind alle Gebäude, die bis zum 31. Oktober 1993 in Deutschland gebaut, umgebaut oder modernisiert wurden. Eine wichtige Überlegung, um Hinweise auf eine mögliche Verwendung kontaminierter Baustoffe zu erhalten, ist in der Regel das Baujahr des betroffenen Gebäudes oder Gebäudeteils oder der Zeitraum der Renovierung, des Umbaus oder des Einbaus. Denn Baustoffe wie Asbest, alte Mineralwolle, PAK oder Holzschutzmittel wurden in bestimmten Nutzungszeiten verwendet.

Aufgrund gesundheitlicher Auswirkungen

So ist davon auszugehen, dass alle vor dem Jahr 2000 errichteten Gebäude Baustoffe aus alter Mineralwolle enthalten, aus denen bei den Eingriffen krebserregende Faserstäube freigesetzt wurden. Es wurde in großem Umfang industriell eingesetzt. Asbestanwendungen erreichten ihren Höhepunkt in den 1970er und 1980er Jahren. Dicht gebundene Asbestprodukte konnten noch bis in die 1990er Jahre legal in und um Gebäude verwendet werden.

Aufgrund gesundheitlicher Auswirkungen wie Asbestose und Krebs war die Verwendung von Spritzasbest als schwach gebundenes Asbestprodukt zunächst verboten. Weitere Verbote für schwache und streng eingehaltene Praktiken folgten bis 1993 nacheinander. 1995 wurde die Verwendung von Asbestzement-Druckrohren verboten. Die Verwendung von Asbestprodukten im Bauwesen ist in Deutschland nicht mehr erlaubt. Wenn ein Gebäude vor 1993 gebaut wurde, prüfen Sie, ob die Bauakten zugänglich sind. Sowohl Beschreibungen als auch Planungsunterlagen enthalten oft detaillierte Informationen über mögliche Asbeststandorte.

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