Messeturm, Friedrich-Ebert-Anlage 49 in 60308 Frankfurt am Main

Die häufigsten Gebäudeschadstoffe neben Asbest

Wenn über Schadstoffe in Gebäuden gesprochen wird, steht Asbest häufig im Mittelpunkt. Tatsächlich existieren jedoch zahlreiche weitere Materialien, die in älteren Immobilien vorkommen können und bei Sanierungen, Umbauten oder Rückbauarbeiten besondere Aufmerksamkeit erfordern. Viele dieser Stoffe wurden über Jahrzehnte als normale Baustoffe eingesetzt und galten lange Zeit als unproblematisch.

Die Frage nach den häufigsten Gebäudeschadstoffen neben Asbest gewinnt deshalb besonders bei Renovierungen und Entkernungen an Bedeutung. Wer die typischen Schadstoffquellen kennt, kann Bauprojekte besser planen und unangenehme Überraschungen vermeiden.

Warum Schadstoffe in älteren Gebäuden so häufig vorkommen

Viele Gebäude entstanden in einer Zeit, in der andere Anforderungen an Baustoffe galten als heute. Langlebigkeit, Brandschutz oder Widerstandsfähigkeit standen oft im Vordergrund. Die möglichen gesundheitlichen oder ökologischen Auswirkungen bestimmter Materialien waren damals häufig noch nicht bekannt.

Dadurch können selbst gepflegte Immobilien Baustoffe enthalten, die nach heutigen Standards kritisch betrachtet werden. Besonders Gebäude aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weisen oft entsprechende Materialien auf.

PAK in Dachpappen und Abdichtungen

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK, gehören zu den bekanntesten Schadstoffen in älteren Gebäuden. Sie kommen häufig in teerhaltigen Dachpappen, Abdichtungen und bestimmten Beschichtungen vor.

Gerade bei Dachsanierungen oder Rückbauarbeiten werden diese Materialien oft entdeckt. Äußerlich sind sie für Laien meist schwer von modernen Produkten zu unterscheiden. Erst bei genauerer Untersuchung zeigt sich häufig die tatsächliche Zusammensetzung.

PCP in Holzschutzmitteln

Pentachlorphenol, kurz PCP, wurde über viele Jahre als Holzschutzmittel eingesetzt. Besonders Dachstühle, Holzverkleidungen, Deckenkonstruktionen oder andere Holzelemente können entsprechende Rückstände enthalten.

Da PCP tief in Holzoberflächen eindringen kann, bleibt der Stoff oft über Jahrzehnte im Gebäude vorhanden. Sichtbar ist die Belastung in den meisten Fällen nicht.

Künstliche Mineralfasern in Dämmstoffen

Neben Asbest kamen in verschiedenen Bauphasen auch andere Faserstoffe als Dämmmaterial zum Einsatz. Ältere künstliche Mineralfasern können je nach Herstellungszeitraum besondere Anforderungen bei Ausbau und Entsorgung mit sich bringen.

Diese Materialien finden sich häufig in Dachbereichen, Hohlräumen, Zwischendecken oder technischen Installationen. Erst bei Sanierungsarbeiten werden sie sichtbar.

Schadstoffe in alten Bodenaufbauten

Auch Fußbodenkonstruktionen können problematische Stoffe enthalten. Alte Kleber, Beschichtungen oder Estrichbestandteile weisen teilweise Inhaltsstoffe auf, die heute nicht mehr verwendet werden.

Gerade bei umfassenden Renovierungen werden solche Materialien oft erst entdeckt, wenn bestehende Bodenaufbauten entfernt werden.

Schwermetalle in Farben und Beschichtungen

Frühere Anstriche und Beschichtungen enthielten teilweise Schwermetalle wie Blei oder andere problematische Bestandteile. Diese Stoffe wurden eingesetzt, um Farben haltbarer oder widerstandsfähiger zu machen.

Besonders bei älteren Türen, Fenstern, Geländern oder Fassadenelementen können solche Beschichtungen noch vorhanden sein. Während sie im eingebauten Zustand oft unauffällig bleiben, werden sie bei Sanierungen relevant.

PCB in älteren Gebäuden

Polychlorierte Biphenyle, bekannt als PCB, wurden in der Vergangenheit in verschiedenen Bauprodukten eingesetzt. Dazu zählen unter anderem Fugenmassen, Dichtstoffe oder technische Bauteile.

Vor allem Gebäude aus bestimmten Baujahren können entsprechende Materialien enthalten. Da PCB häufig verborgen in Konstruktionen verarbeitet wurde, erfolgt die Entdeckung meist erst im Zuge von Renovierungsmaßnahmen.

Warum Schadstoffe oft erst bei Sanierungen sichtbar werden

Die meisten Gebäudeschadstoffe befinden sich in Bauteilen, die im normalen Alltag nicht sichtbar sind. Sie liegen hinter Wandverkleidungen, unter Bodenaufbauten, in Dachkonstruktionen oder innerhalb technischer Installationen.

Erst wenn diese Bereiche geöffnet werden, kommen die Materialien zum Vorschein. Deshalb treten viele Schadstoffe erst während Renovierungen, Entkernungen oder Rückbauarbeiten zutage.

Die häufigsten Gebäudeschadstoffe neben Asbest

Die häufigsten Gebäudeschadstoffe neben Asbest sind PAK, PCP, ältere künstliche Mineralfasern, PCB, schadstoffhaltige Bodenaufbauten sowie bestimmte Farben und Beschichtungen mit Schwermetallen. Viele dieser Stoffe bleiben über Jahrzehnte verborgen und werden erst bei Eingriffen in die Bausubstanz entdeckt.

Gerade deshalb lohnt sich bei älteren Gebäuden ein genauer Blick auf die vorhandenen Materialien. Wer die typischen Schadstoffquellen kennt, kann Renovierungs und Rückbauprojekte deutlich besser einschätzen und planen.

Warum werden Schadstoffe oft erst bei Renovierungen entdeckt

Viele Eigentümer gehen davon aus, dass sie den Zustand ihrer Immobilie gut kennen. Schließlich wird das Gebäude oft über Jahre oder sogar Jahrzehnte genutzt, ohne dass offensichtliche Probleme auftreten. Dennoch zeigt die Praxis immer wieder, dass Schadstoffe häufig erst während einer Renovierung entdeckt werden. Sobald Wände geöffnet, Bodenbeläge entfernt oder Deckenverkleidungen zurückgebaut werden, kommen Materialien zum Vorschein, die zuvor vollständig verborgen waren.

Die Frage Warum werden Schadstoffe oft erst bei Renovierungen entdeckt beschäftigt deshalb viele Bauherren und Immobilienbesitzer. Die Antwort liegt vor allem in der Bauweise älterer Gebäude und in der Tatsache, dass zahlreiche Schadstoffe über Jahrzehnte unsichtbar bleiben können.

Viele Schadstoffe befinden sich hinter Verkleidungen

Ein Großteil problematischer Baustoffe ist im normalen Alltag nicht sichtbar. Sie befinden sich hinter Wandverkleidungen, unter Bodenbelägen, in Zwischendecken oder innerhalb technischer Installationen.

Solange diese Bereiche geschlossen bleiben, gibt es oft keinen Anlass, die verborgenen Materialien genauer zu untersuchen. Erst wenn Renovierungsarbeiten beginnen und Bauteile entfernt werden, werden diese Bereiche zugänglich.

Dadurch treten Schadstoffe häufig überraschend zutage.

Ältere Baustandards unterscheiden sich deutlich von heutigen Anforderungen

Viele Gebäude wurden zu einer Zeit errichtet, in der bestimmte Baustoffe als modern, langlebig oder besonders praktisch galten. Materialien, die heute kritisch betrachtet werden, gehörten damals zum normalen Baustandard.

Deshalb können selbst gepflegte Immobilien Stoffe enthalten, die nach heutigen Maßstäben als problematisch gelten. Da diese Materialien über Jahrzehnte im Gebäude verbleiben, werden sie oft erst sichtbar, wenn Umbauten oder Modernisierungen stattfinden.

Renovierungen öffnen bisher unzugängliche Bereiche

Während des normalen Wohnens bleiben viele Gebäudeteile unangetastet. Niemand entfernt ohne Grund alte Estrichschichten, öffnet Hohlräume in Wänden oder baut komplette Deckenkonstruktionen zurück.

Renovierungen verändern diese Situation grundlegend. Plötzlich werden Bereiche freigelegt, die teilweise seit der Errichtung des Gebäudes unverändert geblieben sind. Genau dort befinden sich häufig Baustoffe, die vorher niemand gesehen hat.

Je umfangreicher die Renovierung ausfällt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, auf verborgene Materialien zu stoßen.

Schadstoffe verursachen oft keine sofort erkennbaren Schäden

Ein weiterer Grund liegt darin, dass viele Schadstoffe lange Zeit unbemerkt bleiben. Anders als Feuchtigkeitsschäden oder sichtbarer Schimmel verursachen sie häufig keine direkten optischen Veränderungen.

Wände sehen normal aus, Bodenbeläge wirken intakt und technische Installationen funktionieren weiterhin. Ohne Eingriffe in die Bausubstanz gibt es deshalb oft keine Hinweise auf die vorhandenen Materialien.

Erst beim Rückbau zeigt sich, welche Stoffe tatsächlich verbaut wurden.

Dokumentationen sind nicht immer vollständig

Gerade bei älteren Gebäuden fehlen häufig detaillierte Unterlagen über die verwendeten Materialien. Baupläne dokumentieren oftmals die Konstruktion, enthalten jedoch nicht immer genaue Angaben zu sämtlichen Baustoffen.

Zusätzlich wurden viele Gebäude im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut oder modernisiert. Dabei kamen verschiedene Materialien zum Einsatz, die heute nicht mehr ohne Weiteres nachvollziehbar sind.

Renovierungen liefern deshalb oft erstmals einen vollständigen Einblick in die tatsächliche Bausubstanz.

Warum eine frühzeitige Untersuchung sinnvoll sein kann

Wer vor einer Renovierung den Zustand eines Gebäudes genauer analysiert, kann viele Überraschungen vermeiden. Eine frühzeitige Untersuchung schafft Transparenz und ermöglicht eine bessere Planung der weiteren Arbeiten.

Besonders bei älteren Immobilien lohnt sich ein genauer Blick auf Bereiche, die über viele Jahre unverändert geblieben sind. Dadurch lassen sich mögliche Risiken frühzeitig erkennen und die Renovierung kann deutlich kontrollierter ablaufen.

Warum werden Schadstoffe oft erst bei Renovierungen entdeckt?

Die Frage Warum werden Schadstoffe oft erst bei Renovierungen entdeckt lässt sich vor allem mit ihrer verborgenen Lage erklären. Viele problematische Baustoffe befinden sich hinter Verkleidungen, unter Böden oder innerhalb von Konstruktionen, die im Alltag nie sichtbar werden.

Erst durch das Öffnen dieser Bereiche während einer Renovierung kommen sie ans Licht. Deshalb liefern Umbau und Modernisierungsarbeiten häufig erstmals einen vollständigen Blick auf die tatsächlichen Materialien, aus denen ein Gebäude besteht.

Wie verändert eine Entrümpelung das Wohngefühl einer Immobilie

Eine Entrümpelung wird häufig mit Ordnung, Sauberkeit und zusätzlichem Platz in Verbindung gebracht. Tatsächlich geht ihre Wirkung jedoch weit über das reine Entfernen von Gegenständen hinaus. Räume verändern ihre Ausstrahlung, Lichtverhältnisse verbessern sich und die gesamte Immobilie wirkt oft größer, offener und angenehmer. Genau deshalb bemerken viele Menschen bereits kurz nach einer Entrümpelung eine deutliche Veränderung ihres Wohngefühls.

Wer über Jahre in einer Umgebung lebt, in der sich Möbel, Kartons oder ungenutzte Gegenstände angesammelt haben, nimmt viele Veränderungen zunächst gar nicht mehr bewusst wahr. Erst wenn Räume wieder frei werden, zeigt sich das tatsächliche Potenzial der Immobilie.

Mehr Platz schafft neue Perspektiven

Einer der auffälligsten Effekte einer Entrümpelung ist das neu gewonnene Raumgefühl. Viele Zimmer wirken nach dem Entfernen überflüssiger Gegenstände deutlich größer.

Freie Flächen lassen Räume strukturierter erscheinen. Wege werden kürzer, Bewegungen einfacher und die gesamte Immobilie wirkt aufgeräumter. Selbst Räume mit unveränderter Größe können nach einer Entrümpelung einen völlig neuen Eindruck vermitteln.

Gerade Keller, Dachböden, Garagen oder Abstellräume gewinnen häufig ihre ursprüngliche Funktion zurück.

Licht und Offenheit verändern die Atmosphäre

Volle Räume blockieren oft natürliche Lichtquellen. Große Schränke, gestapelte Kartons oder ungenutzte Möbelstücke verhindern, dass Tageslicht den Raum vollständig erreicht.

Nach einer Entrümpelung verteilt sich das Licht häufig deutlich besser. Räume wirken heller, freundlicher und einladender. Diese Veränderung beeinflusst die gesamte Atmosphäre einer Immobilie.

Viele Menschen empfinden bereits diesen Effekt als eine der größten Verbesserungen ihres Wohnumfelds.

Weniger Gegenstände bedeuten weniger Unruhe

Jeder Gegenstand nimmt nicht nur Platz ein, sondern beeinflusst auch die optische Wahrnehmung eines Raumes. Je voller eine Umgebung ist, desto schneller entsteht ein Gefühl von Unordnung oder Überforderung.

Eine Entrümpelung reduziert diese visuelle Belastung. Räume wirken klarer und strukturierter. Das Auge findet leichter Orientierung und die Immobilie erhält eine ruhigere Ausstrahlung.

Dadurch verändert sich häufig auch die persönliche Wahrnehmung des eigenen Wohnraums.

Die Immobilie wirkt gepflegter und wertiger

Nach einer Entrümpelung werden viele Details sichtbar, die zuvor verborgen waren. Bodenflächen, Wandbereiche, Fenster oder architektonische Merkmale treten wieder stärker in den Vordergrund.

Dadurch wirkt die Immobilie häufig gepflegter und hochwertiger. Besonders bei älteren Häusern oder Wohnungen zeigt sich oft, dass die eigentliche Qualität der Räume unter angesammelten Gegenständen kaum noch erkennbar war.

Ein freier Raum lenkt den Blick auf die Immobilie selbst und nicht auf deren Inhalt.

Bessere Nutzungsmöglichkeiten im Alltag

Eine Entrümpelung schafft nicht nur optische Vorteile. Auch die praktische Nutzung verbessert sich häufig deutlich.

Räume können wieder für ihren ursprünglichen Zweck verwendet werden. Ein Keller wird wieder zum Lagerraum, ein Gästezimmer wieder zum Gästezimmer und eine Garage wieder zum Stellplatz.

Diese neu gewonnene Funktionalität erhöht den Wohnkomfort im Alltag erheblich.

Positive Wirkung bei Verkauf und Vermietung

Auch Interessenten nehmen eine Immobilie nach einer Entrümpelung anders wahr. Freie und aufgeräumte Räume ermöglichen es, Größenverhältnisse besser einzuschätzen und sich die spätere Nutzung leichter vorzustellen.

Dadurch entsteht häufig ein deutlich positiverer erster Eindruck. Die Immobilie wirkt gepflegt, übersichtlich und besser nutzbar.

Gerade bei Besichtigungen spielt dieser Effekt eine wichtige Rolle.

Wie verändert eine Entrümpelung das Wohngefühl einer Immobilie?

Die Frage Wie verändert eine Entrümpelung das Wohngefühl einer Immobilie lässt sich mit mehreren Faktoren beantworten. Mehr Platz, bessere Lichtverhältnisse, weniger visuelle Unruhe und eine höhere Funktionalität verändern die Wahrnehmung eines Gebäudes oft erheblich.

Eine Entrümpelung schafft nicht nur freie Räume. Sie sorgt dafür, dass eine Immobilie ihr tatsächliches Potenzial wieder zeigen kann. Viele Menschen erleben dabei, wie vertraute Räume plötzlich größer, heller und deutlich angenehmer wirken als zuvor.

Wie viel Zeit kann eine professionelle Entkernung sparen

Bei vielen Sanierungs und Umbauprojekten spielt Zeit eine entscheidende Rolle. Je länger eine Baustelle stillsteht oder sich einzelne Arbeitsschritte verzögern, desto stärker steigen häufig Aufwand, Kosten und organisatorischer Druck. Genau deshalb stellen sich viele Eigentümer, Investoren und Bauverantwortliche die Frage: Wie viel Zeit kann eine professionelle Entkernung sparen?

Die Antwort hängt zwar von der Größe des Gebäudes, der Komplexität der Bausubstanz und dem Umfang der Arbeiten ab. Dennoch zeigt die Praxis, dass eine professionell geplante Entkernung oft erhebliche Zeitvorteile gegenüber unkoordinierten oder schrittweisen Rückbauarbeiten bietet.

Warum die Entkernung häufig unterschätzt wird

Auf den ersten Blick wirkt eine Entkernung oft einfach. Alte Bodenbeläge, nicht tragende Wände, Deckenverkleidungen, Installationen und technische Anlagen sollen entfernt werden. In der Realität greifen jedoch viele Bereiche ineinander.

Elektrik, Sanitärtechnik, Heizungsanlagen, Innenausbau und verschiedene Baustoffe müssen systematisch zurückgebaut werden. Werden diese Arbeiten ohne klare Planung durchgeführt, entstehen schnell Verzögerungen.

Eine professionelle Entkernung verfolgt dagegen einen strukturierten Ablauf, bei dem alle Arbeitsschritte sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.

Parallele Arbeitsabläufe beschleunigen das Projekt

Einer der größten Zeitvorteile liegt in der Koordination der einzelnen Tätigkeiten. Während bei ungeplanten Arbeiten oft nacheinander vorgegangen wird, lassen sich viele Schritte bei einer professionellen Entkernung parallel organisieren.

Verschiedene Gebäudebereiche können gleichzeitig bearbeitet werden. Dadurch verkürzt sich die Gesamtdauer erheblich. Besonders bei größeren Immobilien entsteht dadurch ein spürbarer Zeitgewinn.

Je komplexer das Gebäude ist, desto größer fällt dieser Vorteil häufig aus.

Erfahrung reduziert Stillstandzeiten

Auf Baustellen geht häufig Zeit verloren, weil unerwartete Hindernisse auftreten. Versteckte Leitungen, unbekannte Installationen, schwer zugängliche Bereiche oder zusätzliche Ausbauebenen sorgen regelmäßig für Verzögerungen.

Erfahrung hilft dabei, solche Situationen frühzeitig zu erkennen und geeignete Lösungen einzuplanen. Dadurch entstehen weniger Unterbrechungen und der gesamte Ablauf bleibt deutlich effizienter.

Gerade bei älteren Gebäuden kann dieser Faktor einen erheblichen Unterschied machen.

Schnellere Vorbereitung für die Sanierung

Eine Entkernung bildet häufig die Grundlage für alle weiteren Arbeiten. Erst wenn die Räume vollständig freigelegt sind, können neue Installationen, Umbauten oder Modernisierungen beginnen.

Verzögert sich die Entkernung, verschiebt sich automatisch auch der gesamte Bauablauf. Wird dieser Schritt dagegen effizient durchgeführt, profitieren alle nachfolgenden Gewerke von einem früheren Projektstart.

Dadurch verkürzt sich nicht nur die Entkernungsphase selbst, sondern häufig auch die gesamte Bauzeit.

Bessere Planung verhindert unnötige Mehrarbeit

Viele Zeitverluste entstehen durch doppelte Arbeit. Werden Materialien falsch sortiert, Bereiche mehrfach bearbeitet oder Arbeitswege schlecht organisiert, steigt der Aufwand erheblich.

Eine professionelle Entkernung berücksichtigt bereits im Vorfeld Zugänge, Transportwege, Materialtrennung und die Reihenfolge der einzelnen Maßnahmen. Dadurch lassen sich viele typische Verzögerungen vermeiden.

Die gewonnene Zeit summiert sich oft über den gesamten Projektverlauf.

Große Gebäude profitieren besonders

Während kleinere Objekte häufig innerhalb weniger Tage bearbeitet werden können, steigt der organisatorische Aufwand bei größeren Gebäuden deutlich an.

Mehrere Etagen, umfangreiche technische Installationen, Gewerbeflächen oder komplexe Raumstrukturen erfordern eine präzise Koordination. Gerade hier zeigt sich, wie stark eine professionelle Entkernung den Zeitaufwand reduzieren kann.

Je größer das Objekt, desto wichtiger wird ein strukturierter Ablauf.

Wie viel Zeit kann eine professionelle Entkernung sparen?

Die Frage Wie viel Zeit kann eine professionelle Entkernung sparen lässt sich nicht mit einer festen Zahl beantworten. Der tatsächliche Zeitgewinn hängt von Größe, Zustand und Komplexität des Gebäudes ab.

Fest steht jedoch, dass eine strukturierte Entkernung viele Verzögerungen vermeidet. Durch koordinierte Abläufe, klare Arbeitsprozesse und eine systematische Vorbereitung können Projekte deutlich schneller voranschreiten. Gleichzeitig entsteht eine solide Grundlage für alle weiteren Bau und Sanierungsmaßnahmen, die auf die Entkernung folgen.

Entkernung eines Gebäudes: Was wird entfernt und was bleibt bestehen?

Eine Entkernung wird häufig mit einem vollständigen Rückbau verwechselt. Tatsächlich verfolgt sie jedoch ein anderes Ziel. Während bei einem Abriss ein Gebäude vollständig entfernt wird, konzentriert sich die Entkernung auf die Entfernung der inneren Bestandteile. Die tragende Struktur bleibt dabei erhalten und bildet die Grundlage für eine spätere Modernisierung, Umnutzung oder Sanierung.

Genau deshalb stellt sich oft die Frage, welche Bauteile bei einer Entkernung erhalten bleiben. Die Antwort hängt zwar von der Bauweise und dem Zustand des Gebäudes ab, bestimmte Elemente bleiben jedoch in den meisten Fällen bestehen.

Tragende Wände und die Gebäudestruktur

Die wichtigste Grundlage einer Entkernung ist der Erhalt der tragenden Konstruktion. Außenwände, tragende Innenwände, Stützen, Pfeiler und tragende Decken bleiben in der Regel bestehen.

Diese Bauteile sorgen für die Stabilität des Gebäudes und bilden das statische Gerüst. Da die Entkernung das Gebäude nicht beseitigen, sondern für eine neue Nutzung vorbereiten soll, bleibt die grundlegende Struktur erhalten.

Besonders bei Wohnhäusern, Bürogebäuden oder Gewerbeimmobilien bildet die bestehende Tragkonstruktion häufig den wertvollsten Teil des gesamten Gebäudes.

Dachkonstruktion und wesentliche Gebäudeteile

Auch das Dach bleibt bei vielen Entkernungsmaßnahmen erhalten, sofern keine grundlegenden baulichen Veränderungen geplant sind. Dachstuhl, tragende Dachbauteile und wesentliche Teile der Gebäudehülle können weiterhin genutzt werden.

Zusätzlich bleiben oftmals Balkone, Treppenanlagen, Aufzugsschächte oder andere konstruktive Bauteile bestehen. Dadurch reduziert sich der Umfang der Arbeiten erheblich und die spätere Sanierung kann gezielt auf den Innenbereich konzentriert werden.

Welche Elemente tatsächlich erhalten bleiben, hängt dabei immer vom Zustand der vorhandenen Bausubstanz ab.

Fassade und äußere Gebäudehülle

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil vieler Entkernungen ist der Erhalt der Außenfassade. Besonders bei älteren Gebäuden besitzt die Fassade häufig einen architektonischen oder historischen Wert.

Während im Inneren Wände, Bodenaufbauten, Deckenverkleidungen und technische Installationen entfernt werden, bleibt die äußere Erscheinung des Gebäudes oft weitgehend bestehen. Dadurch lässt sich der Charakter einer Immobilie bewahren, während gleichzeitig moderne Nutzungsanforderungen umgesetzt werden.

Gerade in innerstädtischen Bereichen spielt dieser Ansatz eine wichtige Rolle.

Was während der Entkernung entfernt wird

Um zu verstehen, welche Bauteile erhalten bleiben, lohnt sich auch ein Blick auf die Elemente, die typischerweise entfernt werden. Dazu gehören nicht tragende Innenwände, Bodenbeläge, Deckenverkleidungen, Sanitäranlagen, Elektroinstallationen, Heizungsanlagen, Türen, Fenster sowie verschiedene Ausbaukomponenten.

Nach Abschluss der Arbeiten bleibt häufig eine stabile Gebäudehülle mit tragender Struktur zurück. Diese bildet die Grundlage für den anschließenden Neuaufbau und die spätere Modernisierung.

Die Frage Welche Bauteile bleiben bei einer Entkernung erhalten lässt sich daher meist mit einem klaren Grundsatz beantworten: Erhalten bleiben vor allem jene Bauteile, die für Stabilität, Tragfähigkeit und die äußere Struktur des Gebäudes verantwortlich sind. Dadurch entsteht die Möglichkeit, bestehende Bausubstanz sinnvoll weiterzuverwenden und gleichzeitig neue Nutzungskonzepte umzusetzen.

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